Häufige Fragen zu Gartenbauwissenschaften Viele Professoren, Mitarbeiter oder Studierende bei uns erhalten häufig Fragen von Interresierten
an unserem Studiengang. An dieser Stelle haben wir einige Fragen und deren Antworten
gesammelt. Wenn du weitere Fragen hast, melde dich bitte gerne bei uns per E-Mail oder Telefon.

 

Wie lange studieren die meisten? 

Das Lehrangebot zum Studiengang ist so aufgebaut, dass die Studierenden im Bachelor innerhalb von 6 Semestern (3 Jahren) das Pensum erfüllen und ihren Abschluss zum Bachelor of Science erreichen können. Über 80 % der Studierenden schaffen den Abschluss nach 6 Semestern.

Wie viel Mathe, Chemie, Physik erwartet mich?

Der B.Sc. Gartenbauwissenschaften ist ein naturwissenschaftliches Studium und Mathematik, Physik und Chemie gehören zu den Pflichtfächern des Studiums. Gleich zu Beginn des Studiums werden alle drei Fächer in sogenannten Propädeutika gelehrt, dabei werden Themen aus dem Sek II Bereich der Schulen kurz wiederholt und für den universitären Anspruch vertiefend und aufbauend behandelt.

Welche Voraussetzungen sollte ich mitbringen?

Für ein erfolgreiches Studium ist außer der Freude am Umgang mit Pflanzen auch die Aufgeschlossenheit für Umweltprobleme und Naturschutz hilfreich. Studieninteressierte sollten sich mit naturwissenschaftlichen, wirtschaftlichen und technischen Fragen auseinandersetzen wollen.

Was ist Gartenbau und was ist es nicht? 

Das Studium der Gartenbauwissenschaften beschäftigt sich nicht mit der Planung und dem Anlegen von Gärten, Friedhöfen und Parkanlagen.
Das Studium beschäftigt sich mit der Produktion von gartenbaulichen Kulturen (Gemüse, Zierpflanzen, Obst, Baumschulkulturen), die für die menschliche Ernährung und Nutzung zur Verfügung stehen. Dabei geht es von der möglichst umweltschonende Produktion bis zur Vermarktung pflanzlicher Erzeugnisse.
Interessiert es dich, wie der Apfel, die Tomate oder die Gurke für den täglichen Speiseplan gesund und rentabel produziert werden können? Oder wie saure und salzbelastete Böden für den Pflanzenbau nutzbar gemacht werden können und damit zum Beispiel zur Linderung des Hungers in Entwicklungsländern beigetragen werden kann?
Das Studium der Gartenbauwissenschaften bietet dir dazu vielseitige Möglichkeiten. In den Bereichen Gemüse- und Obstbau, Zierpflanzenbau und Baumschule werden vor allem pflanzliche, technische sowie betriebs- und marktwirtschaftliche Fragen gelöst.

Warum studiere ich eigentlich nicht Biologie?

Die beiden Fächer sind gar nicht so unterschiedlich. Grundlagenwissen und Methoden überschneiden sich zu einem großen Teil, nur hier spezialisierst du dich auf den Organismus Pflanze. Du lernst dabei, das Grundlagenwissen gleich auf praxisrelevante Fragestellungen anzuwenden. Du wirst Projekte und Laborpraktika durchführen, in denen du nicht nur wissenschaftliche Fragen beantwortest, sondern auch Problemstellungen der Praxis bearbeitest. Das macht das besondere Spannungsfeld aus. Du bekommst im Studium schon eine Idee, was die Berufsbranche ausmacht und in welchem Arbeitsgebiet deine Interessen liegen. Ein weiterer Vorteil: Im Vergleich zu Biologie ist das Gartenbauwissenschaftenstudium auf kleine Studiengruppen ausgerichtet. Hier gibt es keine überfüllten Hörsäle. Auch ist die Studienatmosphäre recht familiär. Jeder kennt sich und auch für die Profs bist du kein anonymer Student.

 

 

Selbsttest - Self Assessment 

Das Self Assessment, der Selbsttest bzw. Selbsteinschätzungstest hilft dir die richtige Studienfachentscheidung zu treffen.