Anpassung an Klimawandel in Niedersachsen
Der Klimawandel beeinflußt schon heute die Lebensbedingungen für Menschen, Tiere und Pflanzen in dramatischer Art und Weise. In Zukunft werden die Auswirkungen von steigenden Temperaturen und CO2-Konzentrationen zunehmen. Zu welchen Veränderungen der Klimawandel führen wird ist durch zahlreiche globale Szenarien und nachgeschaltete regionale Modelle abgesichert. Für Mitteleuropa prognostizieren die Modelle milde und feuchte Winter sowie heisse und trockene Sommer. Darüber hinaus werden extreme Wetterereignisse wie z.B. Starkregen und Stürme zunehmen.
In Niedersachsen wurden verschiedene Handlungsfelder definiert um im Rahmen des Forschungsverbundes „Klimafolgenforschung – KLIFF“ (www.kliff-niedersachsen.de) regionale Anpassungstrategien an den Klimawandel zu entwickeln. Dazu gehören unter anderem die Bereiche Pflanzenproduktion, Tierproduktion, Wald und Küste. Im Forschungsthema Pflanzenprodution werden vor allem potentielle Witterungseinflüsse auf Schaderreger an verschiedenen Kulturpflanzen theoretisch und experimentell untersucht. Die Gartenbauwissenschaften der LUH sind mit verschiedenen Arbeitsgruppen im Thema Pflanzenproduktion aktiv.
(2009-2014)
